Last days

Montag, 29.08.2011

Ladies Night am vorletzten Abend mit Molly. Leider ohne Steve, der ist in Neuguinea Weinend. Nach einem angemessen Dinner im GINGER gehts durch die Stadt. Ist zwar nicht Berlin, aber auch hier ist Sonntag Nachts mehr los, als ich gedacht hätte! Sehr lustig.   

Ladies Night 

Das Eagle River Nature Center nutzen wir am nächsten Vormittag zur Recreation, ist ja  gleich um die Ecke bei Molly & Steve. Das Wetter ist schon wieder gigantisch. Für die Regenzeit haben wir in den 3 Wochen ziemlich viel Sonne erwischt! Im Nature Center gibts neben viel Natur auch Lachse zu sehen. Und wo Lachse sind, sind auch Bären. Deswegen wurden gleich ein paar Tracks gesperrt. 

 Eagle River Natur CenterLachseLachseBärenalarm

Jet Boot Tour und Hippie-Stadt

Sonntag, 28.08.2011

In Talkeetna geht unsere 5stündige Devil´s Canyon Tour los. Mit dem Jet-Boot düsen wir durch den Denali State Park zum Devil´s Gorge. Hier haben schon etliche Rafter und Kajaker ihr Leben gelassen. Das Wetter ist echt unglaublich - wir haben bestimmt 20°, Sonne.

Devils CanyonFischerRouteBlick auf McKinley

Zurück in Talkeetna... ein echter Hippie-Ort mit Aussteigern, Bikern und natürlich jeder Menge Touristen. Rumhängen am Strand, die Angler beobachten, Eis essen... man glaubt gar nicht, in Alaska zu sein, sondern irgendwo anders. Wären da nicht die Gletscher im Hintergrund....

Bike, TalkeetnaMelissa und Wanda am Strand, TalkeentaStrand in talkeetna, super WetterMan vs Foodda nimmt man halt das Flugzeug     

Alaska State Fair

Freitag, 26.08.2011

Wahrscheinlich ist die halbe Bevölkerung von Alaska auf der State Fair in Palmer - so viele Einwohner gibts ja nicht. Da treibt sich allerlei Volk rum, die sich sonst so in den Bergen verstecken. Für 12 Tage ist jedenfalls Halligalli angesagt. Die Fair ist eine Mischung aus Rummel, Markt, Wettbewerben, Festival und diversen Veranstaltungen. Erwachsene lassen sich bunt anmalen, Kinder lassen sich merkwürdige bunte Frisuren machen, Rodeos finden statt und die besten Cookies, Hähne und andere Tiere werden prämiert.

Die 75. AK State Fairtolle Kulissedie Army ist auch dawer ist der Schönste

 

Seward - fette Fische, Wale & Meer

Mittwoch, 24.08.2011

Eine der weniger großen Gefahren in Alaska ist es, sich zu verfahren. Wenn man von Anchorage aus den Seward Hwy nimmt, kommt man nach 2-3 Stunden auch in Seward an. Jedenfalls im Sommer. Der Highway führt um den Turnagain Arm herum - mit genialen Ausblicken. Manchmal tauchen hier Weißwale auf, die den Lachsen folgen, aber die hatten wohl gerade keine Zeit.  

Seward ist eine echt niedliche Stadt mit ca. 4.400 Einwohnern, wie hier behauptet wird, super an der Resurrection Bay und am Kenai Fjords National Park (2.711 km2) gelegen. Seward gibt damit an, den einzigen eisfreien Tiefsee-Hafen von Alaska zu haben. Von hier aus startet außerdem das Iditarod-Rennen und wer gerne fischt, ist hier sowas von richtig. Size matters! Wer hat den größten.... Fisch? Während die Fischer mit ihrem Fang posen, knabbern die Seehunde leckere Krabben und rollen sich im Wasser rum.     

SewardStoopid Tourists????Seward HafenSeehund  Seehund planscht im Hafen rumMEIN Boot......MEIN Fisch.......MEIN Haus!

Wir gucken uns ein bißchen Erderwärmung an - live und in Farbe. Das Harding Eisfeld ist mit 60x30 Kilometern das viertgrößte Eisfeld von Amerika. Von der Landseite kann man einen Ausläufer des Eisfeldes angucken - den Exit Glacier. Der Exit Glacier schrumpft wirklich ziemlich schnell, als Beweis stehen überall Schilder mit Jahreszahlen rum. Vielleicht war aber auch heimlich AL GORE hier... alles sowas von VT.. total offtopic. 

 Exit Glacier....cooooolExit Glacier..ich war hierecht zurückgezogen...com Exit Glacier nix zu sehen

Morgens gehts mit Coastal Explorer aufs Wasser. Unsere Route: Durch die Resurrection Bay, vorbei an Fox Island zum Holgate Glacier. Wer es bis jetzt nicht gemerkt hat: Wir sind in Alaska.... und es ist echt arschkalt. Kann man vielleicht auch an den Eisbrocken erkennen, den Pinguinen und den Robben.

Coastal ExplorerSeeadlerHoly MolyWooooahGlacierWalPinguineSeelöwen CHILLAXING...arschkalt

 

 

Mat-Su Valley

Sonntag, 21.08.2011

Gigantisches Wetter, Sonne, 20°. Wir nehmen die Strasse Richtung Vasilla, die direkt nach Kanada führt. Im Mat-Su Valley begegnen wir den guten alten Zeiten des Gold Rush. Bis in die 40er Jahre wurde hier noch nach Gold gesucht, später wurden Famer aus Norwegen angesiedelt, deren Nachfahren jetzt riesige Gemüsesorten züchten und Erfinder des "Valley-Dialekts" sind.  

Wir starten unseren Hike am Hatchers Pass. Anfangs ist es noch wunderbar sonnig, später schneller Wetterwechsel mit starkem Regen im Valley. Draußen scheint wieder die Sonne.

Strasse Richtung KanadaRestaurierte Gebäudealte Gold MineRocksLicht und SchattenBlick ins TalMurmeltierleicht defektAch hier gibts das beste Eis der Welt! 

 

 

Gone wild in Anchorage

Samstag, 20.08.2011

Tierischen Gegenverkehr gab es heute auf der Elmendorf Air Force Base. Zwei junge Elche tobten über den Stützpunkt Überrascht. Ein Frontalzusammenstoß mit einem 800 kg Alaska-Elch, der einem mit 55 km/h entgegenkommt, kann schon etwas unangenehm werden. Ab und zu galoppieren die ja auch mal durch Anchorage. Gottseidank sehen Elche aber nicht nur blöd aus, sie sind es auch. Da kann man sich einfach hinterm Baum verstecken und dann ist man weg.  

MOOSE!MooseMoose-Ärsche

 

Die Base selber ist fast so schön wie die Leopold-Kaserne in Amberg Zwinkernd mit Gym, Kino, Shopping-Center, netten Häusern für die Offiziere und was man halt so braucht. Vor allem aber liegt sie genial zwischen dem Cook Inlet und den Bergen. Allerdings kriegt man davon im Winter nicht allzu viel mit. Ist ja fast immer dunkel.  

Elmendorf AFBElmendorf AFBElmendorf AFBElmendorf

Richtig nett ist der Wochenend-Markt in Anchorage. Neben Obst und Gemüse, jeder Menge zu Essen (z.B. Reindeer sausage) gibts alles Mögliche zu kaufen wie Kunst oder Sachen von toten Tieren, z.B. als Bikini (immer schön flauschig bleiben Cool).  

GetränkeT-ShirtsMarkt immer schön flauschig bleibenFell gefällig

Das Anchorage Museum ist auch unbedingt einen Besuch wert. Klasse ist die Alaska History Gallery und die Ausstellung über die Kultur der Ureinwohner mit seltenen Objekten. Aber wenn man die  schon in ihrem eigenen Land wohnen lässt, kann man ja schließlich auch was für deren Kultur machen. Außerdem kriegt jeder Alaska-Einwohner jährlich rund 1.000 USD aus dem Oil-Fund, die Natives erhalten zusätzlich noch - je nach Stammeszugehörigkeit - bis zu 25.000 USD.

MuseumMAske MuseumKrieg gegen Japan

 

 

DENALI

Mittwoch, 17.08.2011

Das Ziel: Denali-Park, 240 Meilen nördlich von Anchorage.  Wir nehmen um 08:15 den Denali-Star Train der Alaska Railroad Corp. Die 8-stündige Fahrt ist etwas anders als die 7stündige Amberg-Berlin-Tour: Es gibt einen full-Service mit Reisebegleiter, kostenlose Getränken in der Gold-Klasse und ein "Private outdoor viewing deck".

Denali StarMAPARRnoch mehr LandschaftDenali

Ein Zug ist hier noch ein richtiges EREIGNIS. Trifft man auf andere Wesen, winkt man wie verrückt (das gilt natürlich nicht für die Bären, Elche und Fische, denen man unterwegs so begegnet). Gaaaanz viel Landschaft ist auch dabei.  

LachseDenaliDenalinebligdunkel

Einchecken in "Crow´s Nest", danach Rafting, abends ein Bier in der Overlook-Bar bei guter alter Rock-Musik. Hier sind alle ziemlich cool, aber am coolsten sind natürlich die Rafting-Guys.

 Crow´s Nest Raftingoberlook-Bar

Im Denali-Park (24.585 Quadratkilometer) sind nicht nur Grizzlybären, Elche, Karibus und Wölfe zu Hause, sondern auch der höchste Berg Nordamerikas, der Mount McKinley (6193 Meter).

Die Grizzly-Bären hatten an diesem Tag kein Interesse an uns (dafür kann ich aber noch schreiben). Die Empfehlung für den Fall eines Kontakts mit einem Grizzly lautet: "PLAY DEAD! Curl up into a ball with your knees tucked into your stomach and your hands laced around the back of your neck." Ein Grizzly wiegt bis zu 680 Kg, Schulterhöhe ca. 1,50 m... wenn der mit einem Fussball spielt.... Weglaufen bringt auch nichts, es sei denn man ist schneller als der Bär, der läuft ca. 50 km/h. 

Man sollte den Bären aber vorher fragen, ob er nicht vielleicht ein Black Bear ist. Dann lautet die Empfehlung: "FIGHT BACK IMMEDIATELY!" OK, cool, wenn der 400-Kilo-Typ einem gegenübersteht, dann hau ich dem voll eine rein. Ja ne, ist klar. Da ziehe ich das angenehme Gefühl einer Smith & Wesson doch deutlich vor. Das Tragen in den öffentlichen Gebäuden wird im Denali allerdings nicht so gerne gesehen.

keine Waffen in GebäudenWas für ein Bär bist du?Denali

 

 

 

 

 

Field day in ANCHORAGE

Dienstag, 16.08.2011

Der Wettergott war uns heute (schon wieder!!!) wohlgesonnen: Morgens leicht bewölkt, ab mittags 20° mit Sonne. Abends ab 8pm hatten wir heavy rain (eher ungewöhnlich). Gewöhnlicher dagegen sind hier die Erdbeben. Vom heutigen Beben (4.2) haben wir aber nichts gemerkt.

Morgens zum Aufwachen habe ich mir einen kleinen Spaziergang im Chugach SP gegönnt. Wieder keine Bären oder Elche, dafür jede Menge Boote (hat man hier halt im Garten): 

 Eagle RiverEagle River 1Eagle RIverEagle River

Für die Bildung stand heute das Alaska Native Heritage Center auf dem Programm. Sau teuer, aber interessant. Was ich gelernt habe: Als Eskimo-Frau muss das Leben ganz schön sch.... gewesen sein. Man wurde verheiratet, musste dauernd arbeiten und hat komische Sachen angehabt. Und dann war es meistens saukalt. Warum sind die Leute nicht einfach nach Italien oder Indonesien ausgewandert? Mein Gott, man muss doch nicht auf den Aleuten leben. Es gibt doch VISA!

 Walknochenhier liegt ein Grauwal und schläft TotemTotemDancingDancingIditarod WinnerIditarod Champion 2011

 Echte Prominenz war auch anwesend: Der Gewinner des Iditarod 2011 John Baker mit seinem Team (die Hunde miefen übrigens ganz schön...).

Amerikanisches Brauchtum

Samstag, 13.08.2011

Stephs Baby Shower!

Was ist bunt, kitschig, kalorienhaltig und voller Frauen? Eine Baby-Party! Die gibts  zwei Monate vor der errechneten Geburt. Gäste: Freunde und Verwandte der werdenden Mutter - men not allowed!!! Die können schließlich bei dem Kernthema des Events überhaupt nicht mitreden. Zu jedem Baby Shower gehören natürlich riesige bunte Kuchen, verrückte Rate-Spiele ("Wie lange dauerte die längste Geburt?" "Drei Wochen!") und gaaaaaaaaaaaaanz viele Baby-Geschenke.

Der werdenden Vater erhält natürlich auch eine besonders wichtige Aufgabe: Er darf die erbeutete Erstausstattung mit dem Truck nach Hause bringen.  

CAKEBabygeschenkeErstausstattung

  

UP UP UP

Freitag, 12.08.2011

Heute ist der Mount Lyon Gordon fällig, 1,182 Meter. Von unten betrachtet tut er reichlich irisch, mit sanften grünen Hügeln und so. Weiter oben wird er erst etwas biestiger.  Grün wie IrlandNike Site <-- Und das hier könnte fast ein osmanischer Tempel sein, ist aber in Wirklichkeit die Nike Missile Site der US Army, deaktiviert in 1979. Dahinter die Elmendorf Air Force Base und Fort Richardson der US Army, idyllisch an der Bucht des Cook Inlet gelegen:

US Army Sites

Auf der anderen Seite der Blick auf Eagle River:

Blick auf Eagle River. Blick auf Eagle River

 Nach obenMolly, Union Jack

... na klar, der Union Jack darf auf dem Gipfel nicht fehlenCool .

Sonne über AK Die Sonne kriegt es heute mit dem Scheinen um 1700 pm nicht mehr so richtig hin, es kühlt auf ca. 12° ab - aber ist ja schließlich auch Alaska und nicht Malle.

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